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Malta lässt nur noch Geimpfte ins Land

Malta lässt nur noch Geimpfte ins Land



Die Regierung in Malta hat nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen die Regelungen für Einreisen verschärft. Ab Mittwoch kommender Woche müssten Reisende einen Impfnachweis vorzeigen, sagte Gesundheitsminister Chris Fearne. Damit sind die Grenzen für Reisende, die nicht vollständig geimpft sind, geschlossen.

Malta akzeptiert derzeit das digitale EU-Impfzertifikat, den Corona-Pass des britischen staatlichen Gesundheitssystems NHS und den maltesischen Corona-Impfnachweis für die Einreise. Kinder, die in Begleitung ihrer Eltern unterwegs sind, brauchen einen negativen PCR-Test.

Die maltesische Regierung macht damit als eine der ersten in Europa eine Impfung gegen Covid-19 zur Voraussetzung, um in das Land zu kommen. Bislang mussten nur Urlauber aus Großbritannien nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind. Für EU-Bürger reichte ein negativer PCR-Test.

Knapp 80 Prozent vollständig geimpft


Die Regierung von Malta hatte die Impfkampagne rasch vorangetrieben: 79 Prozent der Erwachsenen sind bereits vollständig geimpft. Ende Juni hatte der Inselstaat keine Neuinfektionen mehr verzeichnet, in den vergangenen Tagen stieg die Zahl der neuen Fälle jedoch wieder. Zuletzt lag sie bei 96 binnen eines Tages.

Rund 90 Prozent der Infektionen betreffen laut Fearne ungeimpfte Menschen. Die meisten Fälle konnten auf Reisende aus dem Ausland zurückgeführt werden, vor allem auf Studenten, die Malta besuchten, um Englisch zu lernen. Ab Mittwoch will die Regierung deshalb auch die Sprachschulen vorerst schließen.

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